EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
„Belastungen verarbeiten und neue neuronale Lösungswege bahnen.“
EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing und ist ein wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren zur Verarbeitung belastender und traumatischer Erfahrungen. Durch gezielte bilaterale Stimulation – beispielsweise über Augenbewegungen – wird das Gehirn dabei unterstützt, bislang unzureichend verarbeitete Erinnerungen neu zu integrieren.
Im Mittelpunkt steht nicht, belastende Erfahrungen „wegzumachen“, sondern ihre emotionale Intensität zu verändern. Erinnerungen bleiben Teil der eigenen Geschichte, verlieren jedoch häufig ihre unmittelbare Bedrohlichkeit und können neu eingeordnet werden.
Wie arbeite ich mit EMDR?
In meiner Arbeit nutze ich EMDR eingebettet in einen ganzheitlichen therapeutischen Rahmen. Dabei berücksichtige ich nicht nur das konkrete belastende Erlebnis, sondern auch körperliche Reaktionen, Emotionen, innere Überzeugungen und – wenn es sinnvoll ist – systemische Zusammenhänge.
Vor einer EMDR-Behandlung stehen immer ein ausführliches Gespräch, eine sorgfältige Einschätzung der aktuellen Situation und eine ausreichende Stabilisierung. Tempo und Vorgehen richten sich individuell danach, was für Sie in diesem Moment hilfreich und gut tragbar ist.
So kann EMDR dabei unterstützen, belastende Erfahrungen zu verarbeiten, innere Reaktionsmuster zu verändern und wieder mehr Sicherheit und Handlungsspielraum im eigenen Erleben zu gewinnen.
Therapie & Begleitung
Sicherheit geht vor:
Jede EMDR-Behandlung wird sorgfältig vorbereitet. Wir beginnen stets mit einer ausführlichen Anamnese, Stabilisierungsübungen und Ressourcenarbeit.
Abrechnung:
Als ärztliche Leistung erfolgt die Abrechnung transparent nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).